Profi-Fußballer Thomas Müller feiert am 13. September seinen 30. Geburtstag. Der gebürtige Weilheimer (Oberbayern) kann auf eine langjährige und beeindruckende Karriere zurückblicken - sowohl beim FC Bayern München als auch in der deutschen Nationalmannschaft. Mit den Bayern wurde er zum Beispiel bereits mehrfach Deutscher Meister und DFB-Pokal-Sieger. Zudem gewann er mit dem Verein die Champions League. 2014 holte er mit dem DFB-Team den Weltmeistertitel. Doch nicht nur seine unorthodoxe, aber erfolgreiche Spielweise zeichnen ihn aus.
Thomas Müller lässt auch mit seiner humorvollen und schlagfertigen Ader die Herzen seiner Fans höherschlagen. Dabei lässt er es sich nicht nehmen, sowohl seine Teamkollegen als auch so manchen Journalisten hin und wieder auf die Schippe zu nehmen. Diese Sprüche bleiben in Erinnerung.
Über seine fußballerischen Künste"Wer mich kennt, der weiß, dass ich mehr meinem Instinkt folge als Anweisungen von Trainern."
"Wir haben uns den Arsch aufgerissen, haben das Spiel gewonnen und gut ist es. Wenn wir spielen wie die Ballerinas, dann heißt es doch, wir haben keine Typen in der Mannschaft."
"Langsam habe ich das Gefühl, dass ich mit meinem linken Fuß mehr anfangen kann, als nur Bier zu holen."
"Wo keine Muskeln sind, kannst du dir auch nicht weh tun. Meine Waden sind so dünn, da kann kein Gegner die Knochen treffen, weil man sie so schlecht sieht."
"Ich weiß, dass mein Spiel nicht das allerschönste ist, ich bin nicht da, um die Leute mit Kunststückchen zu unterhalten."
"Ich definiere mich eben über Effizienz und Gradlinigkeit. Wenn ich mal irgendwo bin und ein kleines Kind fragt mich: 'Zeig mir mal ein paar Tricks.' Muss ich sagen: 'Ich kann keine Tricks.' Die wollen dann immer irgendwelche Zaubereien sehen, Ball hochhalten, viermal um die eigene Achse und sowas. Aber das war noch nie mein Fachgebiet."
"Ich weiß, dass jedes Tor gleich viel zählt, nämlich immer eins. Ich weiß auch, wenn man nur schöne Tore nehme, hätte ich nicht so viele auf dem Konto."
"200 Ballkontakte? Dafür brauche ich eine ganze Saison."
Scherze mit den JournalistenNach einer 1:3 Niederlage des FC Bayern bei Bayer Leverkusen: "Durchs Reden kriegen wir eh keine Punkte. Deshalb ist es egal, was ich hier sage."