"The Voice"-Coach Alice Merton: "Sido ist ein superlieber Typ"

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"The Voice"-Coach Alice Merton: "Sido ist ein superlieber Typ"

Stars (2 / 1) 28.12.2020 17:05 / Günter Symbolbild ProSieben/André Kowalski


Eine Gemeinsamkeit mit Rea Garvey sind Ihre irischen Wurzeln. Hat sie das gleich zusammengeschweißt?

Merton: Auf jeden Fall. Rea ist so warmherzig und hat diesen irischen Spirit. Beim Drehen gibt es viele Momente, in denen wir Witze reißen und aufpassen müssen, dass wir nicht nur Englisch sprechen. Aber wir verstehen uns alle wirklich gut. Bei meiner ersten Begegnung mit Sido hatte ich noch Angst vor ihm. Aber er hat sich als superlieber Typ entpuppt. Er ist sehr ehrlich und sagt das, was ihm als erstes durch den Kopf schießt. Das mag ich.

Ihr Auftritt bei "Jimmy Kimmel" ist erst ein paar Monate her, zuvor waren Sie bei Jimmy Fallon und James Corden zu Gast. Warum glauben Sie, gelang Ihnen der internationale Erfolg?

Merton: Zum Teil sicherlich, weil Englisch meine Muttersprache ist. Aber auch, dass ich Texte singe, von denen sich viele Menschen auf der Welt angesprochen fühlen. In "No Roots" geht es darum, dass man sich an keinem Ort richtig Zuhause fühlt. In Amerika ist die Zahl der Kinder, die umziehen, wahnsinnig groß. Die Auftritte in den US-Talkshows waren supercool. Ich bin stolz, was wir bereits erreicht haben. Aber das ist erst der Anfang.

Sie nehmen Ihre Fans via Instagram mit auf Ihre Reisen. Was würden Sie auf Ihrem Account nicht zeigen?

Merton: Wenn ich länger nicht auf Tour bin, poste ich keine Fotos. Meine Musik will ich mit der Welt teilen, nicht aber mein Privatleben. Künstler, die so viel von sich preisgeben, werden heute schon für kleinste Dinge kritisiert.