Ab dem 40. Lebensjahr sinkt der Wir sämtlicher Beauty-Hormone, weswegen sich mit Hormoncremes jetzt ein neuer Trend durchgesetzt hat. Die Hormonkosmetik wird vom Arzt auf die individuellen Hautprobleme abgestimmt und von einem Apotheker angemischt. Während Produkte aus der Drogerie nur auf der Oberfläche und vorbeugend wirken dürfen, zielt die durch einen Arzt verschriebene Rezeptur auf die hormonbedingte intrinsische Hautalterung ab.
Helfen Hormone gegen Haarausfall?Die erbliche Überempfindlichkeit der Haarwurzel gegen das männliche Hormon Testosteron gilt auch bei Frauen als häufigste Ursache von Haarausfall (androgenetischer Haarausfall). Dabei verwandelt der Körper Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT). Sind die Haarwurzeln erblich bedingt anfällig gegenüber diesem Hormon, verkürzen sich die Haarzyklen und das Haar wächst immer dünner nach. Progesteron oder Spironolacton sollen diesem negativen Effekt entgegenwirken.
Fazit: Auf Hormoncremes aus der Drogerie oder dem Internet sollte niemand vertrauen. Und auch ein seriöser Arzt wird keine Hormone zum rein kosmetischen Zweck verschreiben. Vielmehr sollten sie nur einen positiven Mitnahmeeffekt haben, der nebenbei eben auch optischen Alterserscheinungen entgegenwirkt.