Hormone statt Botox? Das steckt hinter dem neuen Beauty-Trend

Seite 1 / 2

Hormone statt Botox? Das steckt hinter dem neuen Beauty-Trend

Stars (1 / 1) 28.12.2020 17:04 / Tim Symbolbild ImagePressAgency/ Image Collect


Skin-Care

Der jüngste Beauty-Trend könnte älter nicht sein: Dermatologen und Schönheitsindustrie setzen im Kampf gegen die Hautalterung neuerdings auf Östrogene und andere Hormone. Denn diese sollen nicht nur bei Wechseljahresbeschwerden helfen, sondern auch für eine straffe Haut sorgen und gegen Akne und Haarausfall wirken.

Wie wirken sich Hormone auf die Schönheit aus?

In erster Linie regeln Hormone den gesamten Stoffwechsel und haben somit nicht nur einen großen Einfluss auf Körper und Psyche, sondern auch auf Haut und Haare. Geraten sie durcheinander, also herrscht ein Mangel oder Überschuss, kann sich dies durch Falten, Trockenheit oder Unreinheiten auf der Haut abzeichnen und Haarausfall begünstigen.

Welche Hormone spielen dabei eine Rolle?

Ein hoher Östrogenspiegel sorgt für eine verringerte Talgproduktion in den Poren und eine verbesserte Durchfeuchtung der Haut. Auch die Bildung von Kollagen wird durch Östrogen begünstigt, weswegen ein hoher Östrogenspiegel für eine straffere Haut sorgt.

Das Gelbkörperhormon Progesteron spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für die Haut: Ein hoher Progesteronspiegel (z.B. in der Schwangerschaft der Fall) hemmt den Abbau von Kollagen, das unsere Haut schön prall und strahlend aussehen lässt. Nimmt der Progesteronspiegel wieder ab, verschlechtert sich das Hautbild. Außerdem hat Progesteron eine gefäßstärkende Wirkung und kann somit vor Besenreisern und Krampfadern schützen.