Wesentlich beliebter als der Fleischverzicht ist hingegen das Energiesparen. 51 Prozent der Befragten gaben an, sie hätten ihren Stromverbrauch aus diesem Grund gesenkt. Weitere 34 Prozent können sich laut der Umfrage vorstellen, ihren Verbrauch künftig zu reduzieren. Beim Heizen versuchen sich 45 Prozent der Befragten mit Einschränkungen, 28 Prozent wären hierzu immerhin bereit.
Bewusster Umgang mit RessourcenAuffällig ist, dass die Befragten nicht nur gerne Energie sparen (würden), viele können sich auch vorstellen, bewusster mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen umzugehen. So gaben etwa 22 Prozent an, dass sie bereits Strom aus erneuerbaren Energiequellen beziehen, weitere 47 Prozent wären zu dem Wechsel in einen Ökostromtarif bereit.
Ökostrom liegt vor allem bei Familien im Trend. Diese "entscheiden sich 50 Prozent häufiger als Single-Haushalte für eine nachhaltige Energieversorgung und fragen verstärkt Ökostrom-Tarife nach", erklärt Victoria Ossadnik, CEO der Eon Energie Deutschland GmbH.
Neben der Energie stehen aber auch andere Ressourcen im Mittelpunkt der Überlegungen: So versuchen bereits 48 Prozent der Befragten Plastikmüll zu vermeiden, 41 Prozent wären bereit dazu. Zu schockierend sind offenbar die Bilder aus dem in den Weltmeeren treibenden Plastik. Auch in Sachen Mobilität zeichnet sich ein Umdenken ab: So geben 44 bzw. 36 Prozent an, sich schon jetzt weniger mit dem Auto oder dem Flugzeug fortzubewegen, 26 bzw. 24 Prozent wären immerhin bereit dazu. Beides würde sich - wie ein reduzierter Strom- oder Heizenergieverbrauch - positiv auf den für den Klimawandel zentralen Faktor des Kohlendioxid-Ausstoßes auswirken.