"Tatort: Maleficius": Gibt es bereits Chips in Gehirnen?

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"Tatort: Maleficius": Gibt es bereits Chips in Gehirnen?

Stars (2 / 1) 28.12.2020 17:02 / Olga Symbolbild SWR/Sabine Hackenberg


Auch für gelähmte Patienten sind ähnliche Chip-Implantate bereits in fortgeschrittenen Testphasen. Bereits 2012 gelang es zum Beispiel einem New Yorker Ärzte-Team, eine 58-jährige Frau dreidimensionale Bewegungen von Roboterarmen dank eines Implantats in ihrem Gehirn steuern zu lassen. Aufgrund eines Schlaganfalls konnte sie eigentlich vom Kopf abwärts ihren Körper nicht mehr bewegen. Bilder machten damals die Runde, wie sie eine Flasche zum Mund führte und mit einem Strohhalm daraus trank. Was zunächst ungewöhnlich anmutet, ist für viele Patienten reale Hoffnung.

Somit ist im "Tatort: Maleficius" zwar einiges ein wenig überzogen und bisweilen auch unrealistisch dargestellt, eine komplette Erfindung sind die im Krimi thematisierten neurologischen Chips und Implantate für das menschliche Gehirn aber nicht.