Kurz nach der Tat rühmte sich der 13-jährige Haupttäter dann seiner Tat in den sozialen Medien. Nicht zum ersten Mal, dass die Ida-Ehre-Schule wegen Gewalttätigkeiten in den Fokus gerät. Dort war es auch bereits im November 2019 zu einem Vorfall gekommen, der für große Aufmerksamkeit gesorgt hatte. Damals wurde ein Lehrer der Schule von Hobby-Boxer Kadir H. in den Unterleib getreten. Der Täter wollte dann im Jahr 2020 mit einem Video vermeintliche Polizeigewalt dokumentieren, geriet wegen mehrerer Übergriffe aber selbst in den Fokus als Gewalttäter. Von dem erneuten Vorfall an der Schule zeigte sich der Hamburger Schulsenator Ties Rabe (60, SPD) entsetzt: "Gewalt wird weder in der noch vor der Schule akzeptiert! Wir werden mit aller Konsequenz und Härte vorgehen.“ Bei dem Vorfall seien keine Lehrkräfte vorhanden gewesen, weil sich der Vorfall nicht auf sondern vor dem Schulgelände abgespielt habe. Nun sollen die Schulleitung, die Schulaufsicht, sowie Experten für Gewaltprävention gemeinsam mit Schulpsychologen an einer Lösung arbeiten, die solche Gewalttaten zukünftig vermeiden. Die Schulleitung hat sich bereits von dem Verhalten der Schüler distanziert.