Und es könnte vor allem für diejenigen Kinder problematisch werden, die sich dazu entschließen mit den Impfungen noch ein wenig abzuwarten. "Schwierig wird es, wenn beim Testen ein Unterschied gemacht wird zwischen geimpften und ungeimpften Schülern. So werden Kinder stigmatisiert", kritisiert Jakob Maske (50), Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte. Dieser fordert die Politiker zu mehr Verantwortung auf. Denn die verantwortlichen Politiker vermeiden eine klare Aussage. Maske forderte die Politiker deshalb auf, "klipp und klar zu sagen, dass Schulen offen bleiben, egal wie der Impfstatus der Kinder ist. Das tun sie aber nicht. So erzeugen sie Impfdruck.“ Durch die Impfungen in der Schule selbst, käme es sogar soweit, dass sich Kinder, die sich nicht impfen lassen möchten, vor ihren Klassenkameraden rechtfertigen müssten.