Nicht nur auf der Elektronikmesse IFA ist das Smart Home schwer angesagt. Wie der Branchenverband Bitkom kürzlich veröffentlicht hat, hat laut einer aktuellen Umfrage mittlerweile auch jeder dritte Bundesbürger (31 Prozent) mindestens ein Smart-Home-Gerät im eigenen Zuhause installiert. Die Möglichkeiten schlauer Helfer sind dabei äußerst vielseitig. Hier eine Auswahl an Dingen, die man daheim mit smarten Devices anstellen kann.
Alles per Sprachbefehl steuernBesonders spannend dürfte für die meisten Nutzer die Möglichkeit sein, Elektronik per Sprachbefehl steuern zu können. Für eine möglichst reibungslose Erfahrung bietet sich zunächst ein einzelnes Gerät an, das als Steuerzentrale für alle anderen fungiert. Das geht zwar auch mit dem Smartphone oder dem Tablet, besonders praktisch sind in diesem Zusammenhang allerdings smarte Lautsprecher und Displays.
Ob dabei der HomePod von Apple, Google Home, Amazons Echo-Serie oder ein anderes Gerät zum Einsatz kommen soll, hängt teils von bereits vorhandenen anderen Devices und teils auch ganz einfach vom Geschmack des Users ab. Eine kluge Schaltzentrale, die spot on news 2019 im Praxistest besonders gut gefallen hat, ist das Lenovo Smart Display, das den Google Assistant verwendet. Im Rahmen der IFA hat das Unternehmen unter anderem auch das Lenovo Smart Display 7 vorgestellt - eine neue Variante des Geräts, die redesignt wurde und mit einem Preispunkt von 129 Euro deutlich billiger ist als ihre Vorgänger.
Das ist alles möglichDas intelligente Zuhause kann bei zahlreichen Aufgaben helfen - je nachdem, welche Geräte verwendet werden. Das fängt bei motorisierten Rollläden an. Diese lassen sich unter anderem über entsprechende Apps oder Sprachbefehle öffnen und schließen. Auch feste Uhrzeiten für ein Hoch- oder Runterfahren sind denkbar. Sind die Rollläden zudem mit einem Sonnensensor verknüpft, geht alles auch vollautomatisch.
Ein weiteres beliebtes Anwendungsgebiet sind Heizungen und Thermostate. Damit kann nicht nur die Temperatur per App geregelt werden, wenn man Zuhause ist. Wer beispielsweise im Winter außer Haus in der Arbeit ist, Energie sparen und trotzdem in eine warme Wohnung heimkommen möchte, der regelt die Temperatur einfach hoch, wenn er sich auf den Nachhauseweg macht.
Elektronische Türschlösser lassen sich unterdessen ganz einfach mit einem Wisch auf dem Smartphone auf- und zusperren. Viele Hersteller unterstützen aber beispielsweise auch eine Art Automatikfunktion. Steht man vor der Haustüre, wird das Smartphone erkannt und man muss nicht einmal "Sesam öffne dich" sagen, damit das Schloss entriegelt wird.