Außerdem stellte sich in den Test auch heraus, dass Hunde nur sehr selten Corona-negative Personen als fälschlicherweise positiv markieren. Wenn man die Hunde an Urin statt Schweiß schnüffeln ließ, waren die Ergebnisse sogar noch besser. Auch eine Studie aus Großbritannien kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Golden Retriver Pokaa war von Experten des Vereins Handi'Chiens ausgebildet worden. Dort bildet man eigentlich Begleithunde für Kranke und Alte aus. Nun jedoch sollen 250 Hunde zu Corona-Suchhunden ausgebildet werden. Dies verkündete jetzt Vereinspräsident Robert Kohler. Ähnliche Projekte wie an dem elsässischen Altersheim "La Roselière" in Kunheim könnten zukünftig auch auf Heime in Deutschland ausgeweitet werden. Seitens des Vereins Handie Chiens hat man den französischen Staat bereits um Geld gebeten. Die gut vier Wochen dauernde Zusatzausbildung eines Corona-Spürhundes kostet 3.500 Euro. Allerdings rentiere sich dies angesichts der Kosten für die eingesparten Labortests sehr schnell.