Junge Menschen, die mit dem Finanzwesen nichts zu tun haben wollen – das war einmal der Standard. Heute sieht die Situation vollkommen anders aus. Mit den jungen Wilden, die sich bereits in jungen Jahren mit innovativen Möglichkeiten zum Investieren auseinandersetzen, hat der typische BWL-Student, der sich lauthals am Telefon mit Anglizismen und Neologismen überschlägt, nichts zu tun.
Heute muss Investieren nicht mehr bedeuten, dass man sich einem exklusiven Zirkel anschließt, der die vermeintlich Nichtsahnenden von oben herab betrachtet. Dank der zahlreichen Möglichkeiten, die sich an Private richten, ist es zu Beginn unerheblich, ob man schon Erfahrungen in dem Bereich gesammelt hat oder ob man ein großes Kapital zur Verfügung hat.
Gerade ein früher Einstieg kann beim Investieren bedeutet, dass man bereits in frühen Jahren aus den Fehlern lernt, die später zu großen und wirklich schmerzhaften Verlusten führen würden.
Es kann nicht schaden, wenn man sich als junger Anleger bereits einen genauen Plan zurechtgelegt hat und nicht alles auf eine Karte setzt. Dort, wo man durch kluges Handeln sein Geld mehren möchte, also auf dem Markt, gibt es immer gefährliche Tendenzen. Doch sammelt der junge Anleger keine Erfahrungswerte, so ist es mehr als wahrscheinlich, dass ein späterer Einstieg in die Materie nicht mehr erfolgen wird. Die Lösung, um zu lernen und um erste Erfolge einfahren zu können, ist schlicht und einfach die, dass man es langsam angeht und sich immer ausreichend informiert. Um sich bewusst selbst etwa die Lust aus den Segeln zu nehmen, ist es wichtig, dass man sich bewusst ist, dass es ohne ein großes Startkapital ohnehin äußerst unwahrscheinlich ist, dass einem das große Geld entgeht, nur, weil man sich nicht darauf einlässt, gefährliche Finanzprodukte mit Hebeln oder dergleichen zu handeln.
Die Einführung und der schnelle Erfolg der Kryptowährungen kann als Symbol für eine Zeitenwende betrachtet werden. Schon heute geben diese virtuellen Währungen Aussicht darauf, wie das Finanzwesen sehr wahrscheinlich in wenigen Jahren aussehen kann.
Während vor allem ältere Anleger erst spät das Potenzial der Kryptowährungen erkannt haben, waren diese bei den Jüngeren oder bei Neueinsteigern ein sofortiger Erfolg. Zu aufregend sind die Blockchain und das Mining, als dass man sie als technikaffiner junger Mensch ignorieren könnten.
Nicht nur die handelbaren Produkte, sondern auch Robots, wie Bitcoin Superstar haben das Interesse der jungen Wilden geweckt. Tatsächlich ist es gerade so, dass sich diejenigen, die sich etwas mit der Recherche abmühen und sich das neueste Wissen aneignen, einen echten und messbaren Vorteil erarbeiten können. Kombiniert man sein Bauchgefühl, sein neues Wissen und spannende Tools miteinander, so besteht auf jeden Fall die Möglichkeit, dass man sich als junger und engagierter Investor einen Namen macht. Das funktioniert vor allem deshalb besonders gut, weil das Investieren und das Anlegen eine soziale Komponente erhalten hat. Heute werden viele Entscheidungen in der Gemeinschaft, etwa in den sozialen Medien, diskutiert oder man kopiert einfach ganz legal das Portfolio eines erfolgreichen Anlegers. Selbst die Stars und Sternchen verkünden immer öfter, dass sie sich genauer mit Kryptowährungen und anderen neuen Finanzprodukten auseinandersetzen. Wozu das am Ende führen wird, weiß heute noch niemand, doch spannend ist es auf alle Fälle.