Lebensgefährliche Infektionen durch Bisse der Kriebelmücken in Deutschland! WIe groß ist die Gefahr?

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Lebensgefährliche Infektionen durch Bisse der Kriebelmücken in Deutschland! WIe groß ist die Gefahr?

News (2 / 1) 18.08.2022 23:34 / Julia Symbolbild imago


Nach einem Biss der Kriebelmücke, ist die Haut des Opfers stark gerötet und es können rote Streifen an dieser Hautstelle sichtbar werden. Manchmal entsteht dabei eine kleine, geschwollene Blase, die meist ziemlich schmerzhaft ist. "Bei dem Stich werden die obersten Hautschichten abgetragen und es kann eher mal zu einer Infektion kommen, als es bei der Mücke der Fall ist", erklärt Hausarzt Till Lührs beim Gespräch mit dem "Stern". Das durch die Mücken abgesonderte Sekret kann die menschliche Haut reizen oder sogar allergische Reaktionen auslösen. "Noch schlimmer wären allgemein Symptome wie Fieber, Schüttelfrost und allgemeines Unwohlsein. Mit solchen Symptomen sollte man auf jeden Fall zum Arzt gehen. Auch Kreislaufreaktionen sollten Betroffene selbstverständlich zum Arzt führen", empfiehlt Prof. Ulf Darsow, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der TU München. Im schlimmsten Fall kann sich durch die infizierte Wunde eine Blutervergiftung bilden.

So sollte man Bisse der Kriebelmücke behandeln?

Wer von Kriebelmücken gebissen wird, sollte die Bisswunde mit Wärme behandeln. Dazu eignet sich zum Beispiel ein angewärmter Löffel. Im Anschluss sollte der Biss dann gekühlt werden. Sollten sich die Symptome durch den Biss nach zwei bis vier Tagen nicht besser, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Entstehende Infektionen können mit einem Antibiotikum behandelt werden. Un sich vor den Bissen der Mücke zu schützen empfehlen Experten die Nutzung von Mückenspray. Außerdem hilft das Tragen von langen Kleidungsstücken.