Wie ein Sprecher des US-Unternehmens gegenüber der Nachrichten-Agentur Reuters bestätigt, sei T-Mobile über den Bericht auf dem Laufenden und habe bereits damit begonnen den Vorgang zu untersuchen. Ein Sprecher der deutschen Telekom hatte gegenüber der "Bild"-Zeitung bestätigt, dass T-Mobile USA eigene Server nutze. Aus diesem Grund wären von dem Datenlecks die Nutzerdaten der deutschen Kunden nicht betroffen. In den letzten Jahren war T-Mobile immer wieder Ziel von Hackern gewesen. So konnten die Angreifer im Dezember 2020 Anruf-Informationen erbeuten, nachdem sie im März des gleichen Jahres bereits Zahlungsdaten abgegriffen hatten. 2018 und 2019 waren die persönliche Daten der Kunden schon einmal von Hacker-Attacken betroffen gewesen. Doch bei den damaligen Datenlecks konnten die Angreifer immer nur Teile der Kundendaten erbeuten. Dieses Mal jedoch scheinen sämtlich Daten der insgesamt 100 Millionen US-Kunden betroffen zu sein.