Für die für den Vormittag angesetzte Bergung des tonnenschweren Ungetüms musste die A7 aber wieder voll gesperrt werden. Seit den frühen Morgenstunden war eine Bergungsfirma damit beschäftigt, zuerst den abgestürzten Tieflader mit Zugmaschine und später den von der Ladefläche gerutschten Kran zu bergen. Hierfür mussten zwei Autokräne mit 100 und 180 Tonnen Traglast organisiert werden.
Erst nach der Bergung konnte die Freigabe einer Fahrspur in Richtung Norden erfolgen.
Die massiven Fahrbahnschäden werden wohl erst am Wochenende behoben werden können. Eine genaue Prognose hierfür ist aber derzeit noch nicht möglich. Es kommt auf den Umleitungsstrecken zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Diese werden dann wohl auch über das Wochenende hinweg andauern. Auf der A4/A7/A5 staute sich der Verkehr bereits über mehr als 20 Kilometer und über das Hattenbacher Dreieck hinaus.