Richard Gere: Hollywoods charmantester Star wird 70

Seite 1 / 2

Richard Gere: Hollywoods charmantester Star wird 70

Stars (1 / 1) 28.12.2020 16:57 / Simo Symbolbild lucacavallari / Shutterstock.com


"Pretty Woman" und Co.

Er war der "Sexiest Man Alive", "Ein Mann für gewisse Stunden" und der Traumprinz in "Pretty Woman". Nun feiert Richard Gere seinen 70. Geburtstag und fühlt sich zu alt fürs Dasein als Sexsymbol, scherzte er bereits mehrfach in Interviews. Sein Haar ist und bleibt mittlerweile altersangemessen weiß und Gere steht dazu - Fans lieben ihn dafür. Endlich einmal einer, der nichts übertüncht. Genau dieser selbstbewussten Bodenständigkeit wegen verehren ihn Frauen als inzwischen altgedienten Hollywoodstar bis heute. Sein Leben in einigen interessanten Anekdoten zusammengefasst.

Talentierter Musiker

Richard Tiffany Gere kam 1949 in Philadelphia auf die Welt und wuchs auf einer Farm bei Syracuse (New York) auf. Ursprünglich hegte Gere große musikalische Ambitionen: Schon im Kindesalter begann der heute 70-Jährige mit dem Erlernen von Instrumenten, darunter Klavier, Gitarre, Trompete und Schlagzeug. In der High School beherrschte er mehrere so gut, dass er sogar die Musik für die Schulproduktion von Musicals und Theaterstücken komponierte. Auch bei der Produktion von "Pretty Woman" konnte er seine Leidenschaft als Komponist ausleben und schrieb und performte das Klaviersolo in der romantischen Komödie selbst.

Er war jung und brauchte das Geld

Richard Gere ist gleich bei drei Filmen eingesprungen, die von John Travolta (65, "Grease") ablehnt wurden. Nicht nur auf "Ein Mann für gewisse Stunden", sondern auch auf "In der Glut des Südens" und "Ein Offizier und Gentleman" hatte John Travolta keine Lust und überließ Richard Gere das Feld. Von letzterem Film behauptet er heute jedoch, ihn nur angenommen zu haben, weil er zum damaligen Zeitpunkt ziemlich pleite war. Er selbst schlug später die Hauptrolle in "Wall Street" aus. Diese Entscheidung bereut er laut eigener Aussage bis heute.

Unerwünscht in China

Schon in den 1980ern bekannte sich Richard Gere, der als Freund des Dalai Lama gilt, zum Buddhismus. Am 29. März 1993 sollte Gere den Oscar für das beste Szenenbild vergeben und nutzte seine Redezeit, um den chinesischen Staatspräsidenten Deng Xiaoping wegen dessen Tibet-Politik anzuprangern. Seitdem wurde er in China zur "persona non grata" erklärt und darf nie wieder in das Land einreisen. Weil China längst der zweitgrößte Filmmarkt der Welt ist, hat er seitdem auch immer wieder Probleme mit Rollenangeboten. "Es gibt Filme, in denen ich nicht mitspielen kann, weil die Chinesen sagen: 'Nicht mit ihm!'", erzählte er einst - und lässt sich trotzdem nicht von seiner politischen Überzeugung abbringen.

Seine Küsse sind strafbar