Lauterbach meckert! Corona-Beschlüsse nicht hart genug - Beschlüsse des Bund-Länder-Gipfels unzureichend

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Lauterbach meckert! Corona-Beschlüsse nicht hart genug - Beschlüsse des Bund-Länder-Gipfels unzureichend

News (1 / 1) 12.08.2022 23:36 / Angela Symbolbild imago


SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (58) hat sich am Tag nach dem Bund-Länder-Gipfel enttäuscht über die dort festgelegten Corona-Beschlüsse gezeigt. Weil im die Maßnahmen der Bund-Länder-Konferenz nicht weit genug gehen, warnt der Politiker nun wieder vor den Gefahren der Delta-Variante.

Karl Lauterbach von Ergebnissen des Bund-Länder-Gipfels enttäuscht

Am Tag nach dem Treffen der Ministerpräsidenten der 16 Bundesländern mit Kanzlerin Angela Merkel hat sich SPD-Politiker und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach über die dabei erzielten Ergebnisse enttäuscht gezeigt. "Ich hätte es besser gefunden, Großereignisse mit Hunderten Menschen in Clubs oder Hallen auf Genesene und Geimpfte zu begrenzen", verdeutlichte Lauterbach gegenüber den Zeitungen der "Funke"-Mediengruppe. "Denn es sind potenzielle Superspreader-Events", glaubt der Mediziner, der am Dienstag höchstpersönlich in Köln Impfungen von Menschen gegen das Coronavirus vorgenommen hatte. Das zukünftig ab einem Inzidenzwert von 35 eine Testpflicht in Innenräumen gelte, bezeichnete Lauterbach als vernünftig. "Ich hätte die Grenze noch unter einer Inzidenz von 35 gesetzt", gesteht der SPD-Politiker allerdings. Doch trotz seiner Kritik stellt sich Lauterbach grundsätzlich hinter die Beschlüsse. "Ich finde die Beschlüsse im Prinzip gelungen, weil die Beschlüsse hier den Ungeimpften die Möglichkeit geben, an den Innenraum Veranstaltungen noch teilzunehmen. Sie sind nicht ausgeschlossen", machte Lauterbach bei einem Interview mit RTL deutlich..