Einigung auf dem Corona-Gipfel - Diese Maßnahmen wurden beschlossen

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Einigung auf dem Corona-Gipfel - Diese Maßnahmen wurden beschlossen

News (2 / 1) 10.08.2022 23:37 / Julia Symbolbild imago


Ungeimpfte werden weniger Freiheiten haben

Ungeimpfte werden dann also entweder weniger am alltäglichen Leben teilnehmen können, es sei denn sie zahlen die Tests für den Besuch von Kneipe oder Kino selbst. Weiterhin kostenlos sind die Tests dann nur noch für Kinder unter 12 Jahren und Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen konnten. An den Arbeitsplätzen sollen die Corona-Tests ebenfalls weiter kostenlos bleiben. Sportevents sollen mit einem Forum von 50 Prozent und einer maximalen Zuschauerzahl von 25.000 Menschen stattfinden.

Keine Einigung gab es bei einem Corona-Frühwarnsystem hinsichtlich zusätzlicher Parameter neben dem Inzidenzwert. Im Entschlusspapier selbst heißt es dazu: "Bund und Länder werden alle Indikatoren, insbesondere die Inzidenz, die Impfquote und die Zahl der schweren Krankheitsverläufe sowie die resultierende Belastung des Gesundheitswesens berücksichtigen, um das weitere Infektionsgeschehen zu kontrollieren.“ Zusätzlich soll die Anzahl der Hospitalisierungen eine "wichtige Größe“ sein. Kritik an den Maßnahmen gab es vom FDP-Bundestagsabgeordneter Wolfgang Kubicki (69). Dieser warf der Kanzlerin vor, in ihrer eigenen "Angstblase“ gefangen zu sein: "Es wäre jetzt an Armin Laschet, jetzt zu sagen, was er will. Er ist doch derjenige, der dieses Land künftig führen will und er darf sich nicht auf der Nase herumtanzen lassen von dieser Bundeskanzlerin“, forderte Kubicki. "Merkel ist in ihrer eigenen Angstblase gefangen“ und hätte nach seiner Ansicht "nicht mehr die Wirklichkeit vor Augen“, wetterte Kubicki weiter.