Streit beim Gipfel, Söder sind die Maßnahmen zu lasch! So hart will er es jetzt umsetzen

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Streit beim Gipfel, Söder sind die Maßnahmen zu lasch! So hart will er es jetzt umsetzen

News (2 / 1) 10.08.2022 23:36 / Olga Symbolbild imago


Beschlussentwurf sieht bisher keine Benachteiligung für Ungeimpfte vor

Der im Kanzleramt vorliegende Beschlussentwurf verzichtet offenbar zunächst auf die benachteiligung ungeimpfter Bündesbürger. So sollen negative Test auch weiterhin erst einmal ausreichend sein, um geimpften und genesenen Menschen gleichgestellt zu werden. Doch die kostenlosen Bürgertests gegen das Virus sollen dann ab Mitte Oktober nicht mehr kostenlos sein. Dies könnten sich dann für die Ungeimpften zu einem deutlichen Kostenfaktor ausweiten, weil diese dann in den Restaurants, Kinos oder Fitnessstudios vorgelegt werden müssen. Doch diese Lösung überzeugt Markus Söder nicht. Stattdessen will Söder die 3G-Regel (Zutritt für geimpfte, genesene und getestete Personen) bei steigenden Infektionszahlen auf eine 2G-Regel (Zutritt nur für geimpfte und genesene Personen) herabsetzen.

"Leider ist nicht geklärt, ab welcher Inzidenz wir an dem Punkt sind, dass nur noch Geimpfte und Genesene mehr Rechte haben“, kritisierte der CSU-Politiker. Die gleichen Forderungen hatte auch der Chef des Kanzleramts, Helge Braun, vor gut 3 Wochen gestellt Doch CDU-Chef Armin Laschet hatte sich dagegen ausgesprochen, weil er nicht noch mehr Druck auf die Ungeimpften ausüben wollte.