Der jahrelange Rechtsstreit des US-Rappers Meek Mill (32, "Whatever You Need") mit der US-Justiz ist Medienberichten zufolge beendet. Wie unter anderem die US-Tageszeitung "The New York Times" berichtet, hat sich der Musiker auf einen Deal mit der Staatsanwaltschaft eingelassen. Er bekannte sich demnach des Waffenbesitzes für schuldig, im Gegenzug wurden die anderen Anklagen gegen ihn fallengelassen. Dafür warten keine weiteren Strafen oder eine Bewährung auf den Ex-Freund von Nicki Minaj (36, "Starships"). Die Justiz beschäftigte sich über eine Dekade mit Mill.
Der illegale Waffenbesitz geht auf eine Anklage aus dem Jahr 2007 zurück. Die Justiz verzichtete dafür darauf, dem schon mehrfach im Gefängnis gesessenen Rapper weitere Haftstrafen aufzubrummen. Auch die eigentlich noch laufende Bewährung wurde nun aufgehoben. Die letzte Verurteilung war im Jahr 2017, in der er für bis zu vier Jahre Gefängnis verurteilt wurde, weil er gegen seine Bewährungsauflagen aus dem Jahr 2008 verstoßen habe. Er saß fünf Monate hinter Gittern und kam dann auf Bewährung frei. Damals wurde er zu acht Monaten Gefängnis und zehn Jahren auf Bewährung verurteilt. Das rief allerdings auch prominente Unterstützer auf den Plan.