Honor 20 Pro: Spitzenmodell mit großartiger Kamera?

Seite 1 / 2

Honor 20 Pro: Spitzenmodell mit großartiger Kamera?

Stars (1 / 1) 28.12.2020 16:55 / Torben Symbolbild Honor


Handy der Huawei-Tochter ausprobiert

Das Honor 20 Pro ist das aktuelle Flaggschiff des Huawei-Tochterunternehmens Honor. Das Smartphone aus China möchte bei einem gehobenen Mittelklasse-Preis von rund 600 Euro trotzdem in der Spitzenklasse mitmischen - und das gelingt in vielen Bereichen auch. Besonders die verbaute Quad-Kamera sorgt für Begeisterung.

Schickes Design, gutes Display

Das Design des Honor 20 Pro, das in den Farben "Phantom Black" und "Phantom Blue" daherkommt, wirkt nobel, aber nicht übertrieben. Das liegt zum einen an der schimmernden Rückseite und zum anderen am großen Display, das bis auf einen sehr schmalen Rand und ein kleines Löchlein auf der linken oberen Seite - in dem sich die Frontkamera versteckt - die komplette Vorderseite einnimmt. Mit Abmessungen von rund 15,5 Zentimetern (L), 7,4 Zentimetern (B), 8,5 Millimetern (T) und einem Gewicht von etwa 182 Gramm liegt das Smartphone zudem angenehm in der Hand.

Der Screen ist ein 6,26-Zoll-Display mit einer Auflösung von 2.340 x 1080 Pixeln. Zwar handelt es sich nicht um ein OLED-Display, trotzdem werden Inhalte kontrastreich dargestellt und auch die Helligkeit, die Farben und die Dynamik sind im alltäglichen Gebrauch völlig ausreichend. Videos und Fotos werden scharf angezeigt und die allermeisten Nutzer dürften vollkommen zufrieden mit dem Screen sein.

Auch das Innenleben gibt sich zukunftssicher. Zum Einsatz kommen ein Kirin-980-Prozessor und acht Gigabyte an Arbeitsspeicher. Die benutzerfreundliche Bedienung der Menüs geht dadurch stets flüssig vonstatten und auch anspruchsvollere Spiele oder dergleichen werden flüssig dargestellt. Auch mehrere Apps im Hintergrund geöffnet zu behalten, ist damit kein Problem und schränkt den Nutzer nicht ein.

Diese Bilder können sich sehen lassen

Besonders spannend für viele Nutzer dürfte beim Honor 20 Pro allerdings die Kamera sein. Zum Einsatz kommen eine eher unspektakuläre Selfie-Kamera mit 32 Megapixeln auf der Vorder- und eine 48 Megapixel Quad-Hauptkamera mit vier Linsen und einer sehr lichtempfindlichen f/1.4-Blende auf der Rückseite. Dadurch gelingen Fotos nicht nur am sonnigen Tag, sondern auch bei widrigen Lichtverhältnissen. Dank Superweitwinkel-, Tele- und Makrokamera entstehen sowohl ansehnliche Nah- als auch Panoramaaufnahmen.