England macht auf, Deutschland macht zu! Volle Freiheit bei den Briten - Regelwut in Deutschland!

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England macht auf, Deutschland macht zu! Volle Freiheit bei den Briten -  Regelwut in Deutschland!

News (1 / 1) 05.08.2022 23:34 / Tim Symbolbild imago


Unterschiedlicher wie in Deutschland und Großbritannien könnte der Umgang mit den Corona-Regeln nicht sein. Denn während in Deutschland wohl auch im Herbst und Winter dieses Jahres

Knallhart-Maßnahmen gelten werden, genießen die Briten bereits ihre komplette Freiheit wieder. Nach dem "Freedom Day“ am 19. Juli gelten auf der britischen Insel kaum noch Corona-Einschränkungen. Lediglich in der öffentlichen Verkehrsmitteln herrscht Maskenpflicht.

Deutschland warnt vor britischer Corona-Politik

In Deutschland wird man trotzdem nicht müde, vor der angeblich unverantwortlichen Politik der Briten zu warnen. So hatte zum Beispiel SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (58) die Öffnungen in Großbritannien einen "epidemiologisch Schwachsinn“ genannt und sah die britische Bevölkerung der Krankheit "ausgeliefert“. Zudem hoffte Lauterbach auf einen schnellen Abbruch dieses "unethischen Versuchs“ durch die Briten. Doch dann kam alles anders. Nach einem steilen Anstieg sinken die Zahlen nun bereits seit Wochen. Die von der ansteckenden Delta-Variante verursachte Welle scheint allem Anschein nach gebrochen. Und dies offenbar ohne die in Deutschland gültige Regelwut. Premierminister Boris Johnson (57) hatte pünktlich zum "Freedom-Day" erklärte, das Land müsse, "sich von staatlichem Diktat lösen“ und die Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus "dem persönlichen Verantwortungsbewusstsein der Bürger überlassen“. Zunächst war der Inzidenzwert am 21. Juli auf 492 angestiegen. Doch seitdem sinkt er auch ohne Maßnahemn wieder. Aktuell liegt die 7-Tages-Inzidenz bei 265. In absoluten Zahlen sind die Infektionszahlen vom 16. Juli innerhalb von 10 Tagen um über 44 Prozent gesunken. Auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen steigt offensichtlich nicht weiter, sondern lag zum 31. Juli um 19 Prozent niedriger als in der Vorwoche. Zudem liegen die Todeszahlen deutlich unter denen der vorherigen Wellen.