Popstar Taylor Swift (29, "Lover") spricht erstmals über ihre eigenen Erfahrungen mit dem gefallenen Film-Mogul Harvey Weinstein (67). Dem "Guardian" sagte die Sängerin in einem Interview, sie hätte einen "Vibe" von Weinstein wahrgenommen, er hätte sich ihr aber nie angenähert.
Zu einer ersten Zusammenarbeit der Sängerin und des damaligen Film-Produzenten sei es 2013 gekommen, erinnert sich Swift. Für den Film "One Chance - Einmal im Leben" habe Weinstein Swift über ihr Management gebeten, einen Song beizusteuern. 2014 habe ihr Weinstein dann eine Nebenrolle in dem Sci-Fi-Streifen "Hüter der Erinnerung - The Giver" besorgt. Auch auf der Release-Party ihres Albums "1989" sei Weinstein im selben Jahr zu Gast gewesen, allerdings seien beide nie allein in einem Raum gewesen, so Swift.
Es ging Weinstein um Macht"Ich habe absolut nie Zeit mit ihm verbracht. Aber ich habe diesen Vibe von ihm gespürt", erklärt die Sängerin weiter. Deshalb würde sie allen Opfern, die sich bislang gemeldet hätten, uneingeschränkt glauben. Allerdings habe er sich ihr selbst nie auf unsittliche Weise genähert. "Wenn man sich die Geschichten anhört, dann hat sich Weinstein immer Menschen genähert, die seiner Meinung nach verletzlich waren. Es kommt mir so vor, als hätte es etwas mit Macht zu tun", erklärt die Sängerin.