Generell bieten FFP2-Masken natürlich einen höheren Schutz als die normalen OP-Masken. Doch das Hauptproblem scheint in diesem Fall tatsächlich die fachgerechte Nutzung der Masken durch medizinische Laien zu sein. "Das Tragen von FFP2-Masken durch Laien (z. B. beim Einkaufen, im ÖPNV) entfaltet nach aktueller fachlicher Einschätzung keine größere Wirkung bei der Eindämmung der COVID-19-Pandemie als das Tragen von medizinischem Mund-Nasen-Schutz ("OP-Maske")", zitiert jetzt die "Bild"-Zeitung aus einem Schreiben des RKI-Präsidenten an das Gesundheitsministerium, das vom 10. Juni 2021 datiert. Demnach sieht Wieler das Problem darin, dass FFP2-Masken "häufig nicht passend und nicht korrekt getragen" werden und so "die im professionellen Bereich angestrebte zusätzliche Schutzwirkung" verlieren. Eines der Probleme sei dabei die korrekte Anpassung der FFP2-Masken. Geschieht dies nicht, dann werde über eine Leckage eingeatmet, was dafür sorgt, dass die zusätzliche Schutzwirkung weitgehend verloren geht.