Auf die Lolly-Tests war zurückgegriffen worden, da sie einfacher durchzuführen gewesen seien als ein unangenehmen Rachen- oder Nasenabstrich. "Ziel war es, dass der Test korrekt angewendet wird, auch und gerade, weil er so einfach ist. Wurde hierbei ein positives Ergebnis festgestellt, wurde das Kind aus der Schule genommen, bis der Test wie bisher auch mit einem PCR-Test überprüft worden ist“, erklärt Prof. Frese das Vorgehen. Lediglich das Hochhusten des Rachensekrets habe bei den Tests manchen Kindern Schwierigkeiten bereitet. Zukünftig soll deshalb eine bessere Option angewendet werden. Dazu könne der gleiche Test zukünftig mit Proben aus dem vorderen Nasenraum angewendet werden, schlägt der Professor vor. Durch die Tests sei ein fast normaler Schullalltag für die Kinder und Jugendlichen möglich. "Die gut konzipierte und bedachte Testung von Schülerinnen und Schülern wird nach den Sommerferien und insbesondere im Herbst wieder ein Thema sein“, ist sich Frese sicher.