Auch im Sommer stecken sich die Menschen manchmal mit einem grippalen Infekt an. Eigentlich ist dies nicht Ungewöhnliches. Doch in Zeiten des Coronavirus macht das kleinste Anzeichen auf eine Grippe die Menschen nervös. Während die Sommergrippe meistens einen milden Verlauf nimmt, birgt eine Infektion mit dem Coronavirus eine höhere Gefahr. Wie unterscheidet man nun zwischen diesen Erkrankungen?
Seit das Coronavirus die ganze Welt in Atem hält, ist nichts mehr wie es vorher war. In Zeiten der Pandemie wird selbst das kleinste Symptom einer Grippe hinterfragt. Schließlich könnte es sich statt einer Grippe oder einer Erkältung auch um eine möglicherweise lebensgefährliche Covid-19-Infektion handeln. Nun äussert sich der Allgemeinmediziner und Hausarzt Dr. Thomas Aßmann zu diesem Thema und erklärt, ob sich die Symptome unterscheiden lassen und was getan werden muss damit man eine Ansteckung mit Covid-19 ausschließen kann. Zunächst weist Dr. Aßmann darauf hin, dass sich die Sommergrippe von der normalen Grippe unterscheidet, die vorwiegend in der kalten Jahreszeit auftritt. "Die Sommergrippe ist dagegen eher ein grippaler Infekt. Eine Erkältung, die zwar auch durch Viren ausgelöst wird, aber durch andere als das Influenza-Virus“, erklärt der Mediziner. Die häufigsten Symptome seien Kopf- und Gliederschmerzen, Husten, Schnupfen und Halsschmerzen. Oft werden diese Symptome dann auch noch von Erschöpfungszuständen und Fieber begleitet. Der Unterschied zur normalen Grippe liege allerdings darin, dass die genannten Symptome nicht schlagartig auftreten. "Die der Grippe kommt schlagartig, wie so ein Hammer! Der grippale Infekt dagegen baut sich langsam auf. Erst fühlt man sich schlapp, dann läuft am nächsten Tag die Nase, abends kommt vielleicht Husten dazu. Im Gegensatz zur Grippe, wo oft unvermittelt hohes Fieber auftritt und man schlagartig platt ist“, erklärt Dr. Aßmann.