Unterdessen dürfen die Briten trotzt der hohen Inzidenzwerte in einige europäische Lander einreisen. Eine einheitliche Reisebeschränkung der EU für die Corona-Insulaner gibt es offenbar nicht. Zwar macht sich Kanzlerin Angela Merkel unterstützt von Frankreich für eine solche Reisebeschränkung stark, scheitert aber am Veto der EU-Länder, die die Briten an ihren Stränden begrüßen wollen. Merkel hatte einen gemeinsamen EU-Ansatz gefordert, um das Reisen von Menschen aus Virusvariantengebieten zu verhindern. "Deutschland hat nicht das gleiche Maß an Impfungen (wie Großbritannien, Anmerkung der Redaktion), daher machen sie sich besonders Sorgen“, erklärte der britische Verkehrsminister Shapps. "Jedes Land wird seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen müssen“, merkte Shapps weiter an. Gegenüber dem Sender Times Radio erklärte Shapps, dass er nicht glaube, dass viele Länder dem Vorschlag Deutschlands und Frankreichs folge leisten würden. "Ich glaube nicht, dass es eine EU-weite Politik geben wird. Malta wird britische Reisende sicherlich nicht beschränken, weil Malta sehr hohe Impfraten hat“, sagte der Minister. Deutschland hingegen hat Großbritannien als Virusvariantengebiet eingestuft. Dies bedeutet, dass Deutsche bei der Rückkehr aus Großbritannien für 14 Tage in Quarantäne müssen und diese Zeit nicht durch negative Corona-Tests abkürzen können.