Bei der sogenannten Aspergillose handelt es sich um ein Pilzinfektion, die durch den Schimmelpilz Aspergillus verursacht wird, der sehr häufig auftritt und der sowohl innerlich als auch äußerlich auftreten kann. Menschen, die Aspergillus-Sporen unbemerkt einatmen, können sich leicht unwohl fühlen. Allerdings sorgt der Pilz für schlimmere gesundheitliche Probleme und kann zu allergischen Reaktionen, Lungeninfektionen und der Infektion von anderen Organen führen. Doch offenbar sorgt der Pilz nicht nur in Indien für Probleme. Wie die Wissenschaftler des Woon Chong of Albany Medical Center (WCAMC) im Bundesstaat New York herausfanden, sollen auch bei 13,5 Prozent der mit Covid ins Krankenhaus eingelieferten Patienten in New York Infektionen mit dem Pilz aufgetreten sein. Weltweit soll bei mindestens 1.421 Patienten mit Covid-19 auch eine pulmonale Aspergillose festgestellt worden sein.
Mediziner befürchten nun, dass diese heimtückische Erkrankung bei zehntausenden Covid-19-Patienten übersehen worden sein könnte.
Aus diesem Grund sei unklar, wie viele Menschen durch den grünen Pilz ums Leben gekommen sind, da die Erkrankung bei der Diagnose der Ärzte keine Beachtung fand. Die Wissenschaftler haben jedoch herausgefunden, dass das Risiko an einer Infektion durch die Aspergillose zu sterben rund 2,8-mal höher war, als dies bei anderen schwer an Covid erkrankten Patienten der Fall gewesen sei. Experten kommen zu dem Schluss, dass eine Infektion mit diesem Schimmelpilz zu langen Krankenhausaufenthalten führen kann.