Die brutalen Schusswaffenangriffe in Dayton, Ohio und El Paso, Texas haben die USA nachhaltig erschüttert. Zum Teil rassistisch motivierte Täter hatten mit Schnellfeuerwaffen dutzende Menschen getötet und verletzt. Doch während US-Politiker die Schuld unter anderem bei Videospielen und im Internet suchen, zeigen andere US-Amerikaner vor allem eines: Mitgefühl. So auch Superstar Lady Gaga (33, "Joanne"), die sich am Freitagmorgen (Ortszeit) in einem bewegenden Facebook-Post an die Betroffenen und Hinterbliebenen wandte.
"Ich bin in Gedanken bei jenen, die uns viel zu früh genommen wurden, bei ihren Familien, ihren geliebten Menschen und den Gemeinden, die nun mit der Trauer fertig werden müssen", beginnt der Popstar ihren Post. "Jeder Mensch hat das Recht auf Gesetze, die sie sich in ihren Kommunen sicher fühlen lassen. Jetzt in diesem Moment will ich meine Verwirrtheit, meinen Frust und meinen Zorn in Hoffnung kanalisieren. In die Hoffnung, dass wir für einander und für uns da sind."
A note to Dayton, El Paso, and Gilroy: My heart goes out to those who were taken from us too soon and to their...
Gepostet von Lady Gaga am Freitag, 9. August 2019
Damit dürfte Lady Gaga auf die aus ihrer und der Sicht vieler US-Bürger zu laxen Waffengesetze in den Vereinigten Staaten abheben. Die erlauben es in manchen Bundesstaaten, Gewehre mit hoher Feuerrate und großen Magazinen zu kaufen. Waffen, die zur Jagd auf Tiere oder zum Sportschießen eher ungeeignet sind und damit vor allem einem dienen: dem Töten.
Gaga will helfenStatt allerdings nur auf die US-Regierung zu schimpfen, versucht sich die Künstlerin in einem empathisch-konstruktiven Ansatz: "Heute finde ich Hoffnung in der Arbeit von DonorsChoose.org, deren stolzer Partner ich bin", fährt sie fort. "Gemeinsam mit ihnen und der 'Born This Way'-Stiftung werden wir die Klassenzimmer-Projekte in Dayton, El Paso und Gilroy, Kalifornien vollständig finanzieren."