Die beiden tatverdächtigen deutschen Touristen waren zum Zeitpunkt des Unfalls mit einem Motorboot auf dem Gardasee unterwegs gewesen. Bei ihrer Bootstour sollen sie ein kleineres Boot gerammt haben und danach von der Unfallstelle geflüchtet sein, ohne den Personen an Bord des anderen Bootes geholfen zu haben. Nach der Tat seien die am Unfall beteiligten Personen dann aber ermittelt worden, schreibt die italienischen Tageszeitung "La Repubblica". Zuvor hatte die Polizei die Leiche eines ortansässigen Mannes am frühen Sonntagmorgen auf dem Boot entdeckt, das führerlos auf dem See getrieben war. Die bei dem Unfall verstorbene Frau sei ebenfalls am Sonntag aus dem See geborgen worden. Gegen die deutschen Touristen wird nun wegen Totschlags und unterlassener Hilfeleistung ermittelt.