In ganz Großbritannien steigt der Neid auf deutsche Urlauber! Denn während die Zahlen in Deutschland in den Keller sinken und auch Reisen wieder möglich sind, leiden die Briten weiterhin unter den Quarantäneregegeln in ihrem Land. Denn selbst bei Reisen in Länder mit niedrigerenn Inzidenzwerten wird dort bei der Rückkehr weiterhin teilweise eine Quararantäne fällig.
Eigentlich sollten die Corona-Maßnahmen in Großbritannien schon längst beendet sein. Doch mit der Delta-Variante kam eine weitere Verlängerung der Corona-Maßnahmen für zunächst einen Monat. Und besonders in Sachen Urlaub ist dies für die Briten ziemlich ärgerlich. Denn die bei den Engländern beliebten Urlaubsziele rund ums Mittelmeer wie Spanien, Italien und Griechenland werden auf der Corona-Ampel noch immer als gelbe Gebiete eingestuft. Dies bedeutet selbst für geimpfte Briten mindestens 5 Tage Quarantäne nach der Rückkehr. Aus diesem Grund sendete der britische Sender BBC am Donnerstag eine Reportage über die Reiselust der Deutschen. Diese seien beim alljährlichen Kampf um die besten Strandliegen nun eindeutig im Vorteil, während die britischen Reisenden besorgt sein müssen, dass ihnen nur noch teure und schlechtere Zimmer übrig bleiben. Im Winter hatten die Briten noch über den stotternden Impf-Motor in Deutschland gespottet und vermutet, man werde sich in diesem Sommer alleine an den Stränden Europas sonnen können. Doch mittlerweile hat sich die Situation geändert. Steve Heapy, der Chef der Billigfluglinie "Jet 2“, warnt seine Landsleute: "Deutsche Kunden landen in Jumbo-Jets, die nach Mallorca geschickt werden und die Hotels füllen sich.“ Bedeutet dies nun die Wende im "Krieg" um Handtücher und Badeliegen? Noch im Februar hatte die britische Tageszeitung "Telegraph“ gespottet: "Keine deutschen Handtücher in Sicht! Nach dem EU-Impf-Fiasko haben England-Touristen dieses Jahr die Strände für sich!“