Die Gefahr sich mit dem Virus zu infizieren, ist in Kalifornien zwischen Mai und Oktober am größten, wenn die Mücken besonders aktiv sind.
"Es braucht nur einen Stich einer Mücke mit dem West-Nil-Virus, um Sie krank zu machen", warnen Experten und fordern deshalb: "Gehen Sie kein Risiko ein, indem Sie glauben, dass der nächste Mückenstich harmlos sei." Aus diesem Grund empfiehlt das CDC auch die Nutzung von Insektenschutzmittel. Zudem könnten langärmelige Oberteile und Hosen im Freien dabei helfen Stiche zu vermeiden. Im Sommer 2020 waren sogar in New York mit dem West-Nil-Virus infizierte Mücken aufgetaucht. So hatte das New Yorker Gesundheitsamt zuletzt im Juli 2020 vor den Insekten gewarnt. Damals waren die infizierten Mücken in der Bronx und auf Staten Island entdeckt worden worden. Das West-Nil-Virus war erstmals 1937 in Uganda entdeckt worden. Ungefähr 80 Prozent der mit dem Virus infizierten Personen haben gar keine Symptome. Bei einigen anderen Patienten zeigt sich die Erkrankung durch Fieber und Kopfschmerzen. In schwereren Fällen, kann das Virus bei den Patienten ernste neurologische Probleme auslösen. Dann kann es zu Meningitis (Hirnhautentzündung), Lähmungen oder Enzephalitis (Entzündung des Gehirns) kommen. Manchmal führt eines Infektion gar zum Tod. Besonders Menschen im Alter von über 50 Jahren erkranken schwerer als jüngere Menschen. . Junge und gesunde Menschen erholen sich meist in kurzer Zeit von der Viruserkrankung.