Umfrage bringt es ans Licht - Jeder zweite Wähler der AfD will sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen

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Umfrage bringt es ans Licht - Jeder zweite Wähler der AfD will sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen

News (2 / 1) 08.06.2022 23:33 / Olga Symbolbild imago


48,1 Prozent der AfD-Wähler offenbar nicht gegen das Coronavirus impfen lassen. Diese Personen geben an bisher nicht geimpft zu sein, keinen Termin vereinbart zu haben und keine Impfung zu wollen. 26 Prozent der AfD-Wähler bestätigt dagegen bereits eine erste Impfung erhalten zu haben. 12,2 Prozent der AfD-Wähler haben noch keine Impfung und auch noch keinen Termin, wollen sich aber noch impfen lassen, während 0,4 Prozent der AfD-Anhänger zwar noch nicht geimpft sind, aber bereits einen festen Termin für ihre erste Impfung haben. Ebenfalls nicht sehr impfwillig sind offenbar die Wähler der Linken, wo 22,6 Prozent der Befragten angeben sich nicht impfen zu lassen. Dagegen liegt die Impfunwilligkeit bei Wählern der FDP bei 15,1 Prozent, bei den Wählern von CDU/CSU bei 14,3 Prozent und bei den Wählern der SPD bei 9,9 Prozent. Bei den Wählern der Grünen wollen sich lediglich 8,6 % der Befragten nicht impfen lassen.

Rund 20 % aller Befragten will sich nicht impfen lassen

Bei der Umfrage kam heraus, dass sich 19,8 Prozent der Befragten nicht impfen lassen werden. Rund 8,9 Prozent aller Befragten ist bisher noch nicht sicher, ob sie sich impfen lassen werden oder nicht. Bisher haben vor allem FDP-Wähler schon mindestens 1 Impfung bekommen. Diese liegen mit 62,6 Prozent klar vor Wählern der Grünen (58,1 Prozent), der CDU/CSU (54,8 Prozent), der SPD (52,3 Prozent) und den Wählern der Linken (51,3 Prozent). Bei der Umfrage kam heraus, dass ein Großteil der Befragten einer Prioritätengruppe angehört hatten. In der Umfrage wurde auch auf die Aufhebung der Priorisierung der Impfungen eingegangen. Demnach haben 32,3 Prozent der Befragten angegeben, dass die Priorisierung zum richtigen Zeitpunkt aufgehoben wurde. 27,5 Prozent der befragten Personen meinte, es sei aktuell noch zu früh, um die Priorisierungen aufzuheben, während 21,8 Prozent der Befragten die Meinung vertreten, dass die Priorisierung bereits viel früher hätte aufgehoben werden müssen.