Denn die Speisen aus der Heimat hatte offenbar auch Erinnerungen an Ekaterinas Kindheit heraufbeschworen, die nicht immer nur glücklich waren. Schon bei der Vorspeise merkte man, dass es wohl in der Familie der Tänzerin durchaus größere Konflikte gegeben hatte. Da fragte nämlich Frank Buschmann: "Du wirkst wie jemand, der unfassbar diszipliniert ist." Und darauf antwortete Ekaterina Leonova: "Das liegt an der Erziehung. Mein Papa ist sehr streng. Meine Eltern sind zwar immer noch zusammen, aber ich muss sagen: Jeden Tag waren nur Konflikte, Streit und Blut." Offenbar soll es sogar zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen sein. Von diesem Geständnis zeigte sich Frank Buschmann dann erst einmal geschockt. Doch Ekaterinas bitteres Geständnis ging sogar noch weiter: "Manchmal kam ich nach Hause und Papa fragte mich, ob ich gegessen habe. Und ich wusste, wenn ich ,nein’ sage, dann wird er auf Mama sauer sein, weil sie kein Essen vorbereitet hat. Und genauso hatte ich Angst, wenn Mama kommt und fragt. Dann musste ich lügen und am Ende hungrig ins Bett gehen", erinnert sich Ekaterina an die wenig angenehmen Vorfälle in ihrem Elternhaus.
Kein Wunder, dass dann auch Moderator Frank Buschmann versuchte die Tänzerin ein wenig aufzumunter: "Du bist nicht frei. Es ist an der Zeit, dass du glücklich bist und an dich selbst denkst". Doch nach diesem Spruch fingen dann die Tränen erst richtig an zu kullern. Glücklicherweise tröstete Janine Kunze die russische Tänzerin mit einer festen Umarmung, so dass sich die Stimmung wieder ein wenig besserte. Als dann endlich mit dem Käsekuchen das Dessert serviert wurde, waren auch Ekaterinas Tränen dann wieder getrocknet. Vor allem weil TV-Mitstreiter Bastian Bielendorfer das Gericht ziemlich misslungen war. Dies sorgte für einige Lacher, die der zuvor herrschenden drückenden Stimmung am Tisch ziemlich gut getan und die Atmosphäre stark verbessert hatte.