Seit kurzer Zeit werden den verschiedenen Corona-Mutanten nun nicht mehr noch ihrer Herkunft, sondern nach den Buchstaben des griechischen Alphabets bezeichten. Die zunächst in Großbritannien entdeckte Corona-Mutatante B.1.1.7 wurde nun zur Variante Alpha und soll nach Daten des Robert-Koch-Instituts weiterhin für den Großteil der Infektionsfälle in Deutschland verantwortlich sein.
Seit dem Start der Corona-Pandemie sind rund um den Globus bereits einige Mutationen entstanden, die die Experten als besorgniserregend eingestuft haben. Dazu gehört unter anderem die Corona-Variante Delta (B.1.617.2), die zunächst in Indien entdeckt worden war. Diese spielt laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) in Deutschland jedoch lediglich eine untergeordnete Rolle. Ihr Anteil an den in Deutschland registrierten Infektionen betrug im Zeitraum zwischen dem 17. und dem 23. Mai gerade einmal 2,1 Prozent. Maximal hatte die Variante einmal einen Wert von 2,4 Prozent erreicht. Dies geht aus einem RKI-Bericht vom Mittwochabend hervor. Damit steht die Corona-Variante Delta an zweiter Stelle, allerdings mit deutlichem Anstand zur dominierdenden Corona-Variante Alpha (B.1.1.7), die für 93 Prozent der Infektionen verantwortlich ist.