Eine weitere Möglichkeit ist es, sich direkt beim Hausarzt impfen zu lassen. In vielen Arztpraxis existiert jedoch bereits eine Warteliste für impfwillige Patienten. Manchmal können jedoch auch Patienten spotan eine Inpfung erhalten, falls andere Personen ihre Impftermine kurzfristig absagen. In den vielen Praxen werden zudem feste Termine für Impfungen vergeben. Auch wenn die Priorisierung der Impfungen zum 7. Juni fallen wird, erhöht sich die Chance auf eine Impfung für jüngere Menschen nicht unbedingt. Denn in vielen Praxen ist die Warteliste schon relativ lang und wird zunächst von den Ärzten noch bevorzugt abgearbeitet werden. So ist damit zu rechnen, dass es auch bei den Ärzten noch eine Weile dauern wird, bis jüngere Impfwillige an die Reihe kommen werden. Denn noch immer sind die Dosen für den Impfstoff knapp.
Desweiteren gibt es im Internet verschiedene Optionen um sich für Impfungen einzuschreiben. Auf Webseiten wie "ImpfterminÜbersicht" und „Impfterminradar“ lässt sich gezielt nach freien Terminen in den Impfzentren suchen. Dort können die Bewohner aus zehn Bundesländern freie Termine finden und diese gleich direkt buchen. So lange die Impfpriorisierung noch läuft kann man dort auch die Termine filtern und gleich entdecken, ob man vom Alter her zu einer Risikogruppe gehört. Gültig ist dieses Angebot im Augenblick für die Bundesländer Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Sachsen sowie für Schleswig-Holstein und Thüringen. Auf der kürzlich erstellten Webseite "Corona-Impftermin“ hat man Zugriff auf die Termine in Arztpraxen von insgesamt 20 deutschen Großstädten. Dort kann man sich über Twitter oder Telegram benachrichtigen lassen, falls ein Termin in der eigenen Stadt verfügbar ist. In den nächsten Wochen werden immer weitere dieser Programme verfügbar sein, so dass es durchaus lohnenswert sein kann, im Internet nach einem Impftermin zu suchen.