Müller: Auch da bin ich ehrlich: Ich bin nicht unbedingt gerne schwanger. Ich zelebriere es nicht, als wäre es das Schönste in meinem Leben, sondern freue mich erst, wenn der oder die Kleine da ist. Ich bin ein Arbeitsmensch und tolle gerne auf der Bühne herum - da ist schwanger sein nicht von Vorteil. Abends bei den Auftritten kann man keinen Alkohol trinken und muss frühzeitig gehen, sonst hat man immer noch mitgefeiert. Und bei der Hitze fällt einem alles schwerer.
Sie sind immer noch fast wöchentlich auf dem Ballermann für Ihre Auftritte. Wann werden Sie kürzertreten?Müller: Bis jetzt geht es mir gut und die Ärzte haben grünes Licht gegeben. Solange werde ich auch weiterarbeiten. Auch danach ist keine Pause geplant, da stehen Oktoberfest-Veranstaltungen an, die schon seit ein, zwei Jahren fix sind.
Mussten Sie auch schon Kritik dafür einstecken, dass Sie noch länger arbeiten wollen?Müller: Bei der ersten Schwangerschaft habe ich bedeutend mehr abbekommen. Bei der zweiten wird das sicherlich noch kommen, wenn ich ab November wieder auf der Bühne stehe. Aber das ist mir egal. Ich bin nicht die einzige Alleinverdienerin, die schwanger ist und weiterarbeitet. Ich habe drei Angestellte, das muss alles weiter am Laufen gehalten werden. Und ich bin kein Mensch, der gerne Zuhause sitzt, da würde mein Mann einen Anfall kriegen, wenn der mich länger als 14 Tage erleben müsste (lacht).
Wünschen Sie sich ein Mädchen oder einen Jungen?Müller: Da das erste schon so gut gelungen ist, wünschen wir uns beide insgeheim wieder ein Mädchen. Aber zwei Mädchen bedeutet natürlich auch doppelte Zicken-Packung - Wir lassen uns überraschen.