Einige Tage zuvor hatte Kim Jong-un schon einmal für Aufsehen gesorgt. Weil ein etwa 60 jähriger Mann in einem Krankenhaus gestorben war, der offenbar bei dem nordkoreanischen Machthaber sehr beliebt gewesen war, hatte Kim in den Krankenhäusern des Landes sämtliche Medikamente aus China verbieten lassen. Der Verstorbene soll wohl an einer Herzerkrankung gelitten haben. Noch immer bestreitet der Diktator, dass es Fälle des Coronavirus in Nordkorea gibt. Angeblich sei seit dem Beginn der Corona-Pandemie keine einziger Fall entdeckt worden. Und damit diese zweifelhafte Statistik auch so bleibt, hat Kim nun also den Brieftauben aus China den Kampf angesagt.