Wie Streeck weiter verdeutlichte, sei es unter Umständen notwendig auch Kinder gegen das Coronavirus zu impfen, wenn man die angestrebte Herdenimmunität errreichen wolle. Trotzdem sieht Streeck dieses Unterfangen kritisch. "Aber deshalb jetzt alle Kinder zu impfen, hielte ich für den falschen Ansatz." Nach Streecks Auffassung sei eine Güterabwägung bei jeder einzelnen Person das korrekte Vorgehen. "Kinder erkranken erfreulicherweise sehr selten schwer an Covid-19. Diejenigen, die einen schweren Verlauf hatten, hatten in der Regel auch schwere Vorerkrankungen." Virologe Streeck selbst schlägt deshalb vor, Kinder nur dann gegen das Coronavirus zu impfen, wenn diese an einer Vorerkrankungen leiden.