Eine Studie aus den USA macht nun offenbar Millionen Menschen Hoffnung. Denn diese scheint zu zeigen, dass leicht an Covid-19 erkrankte Menschen offenbar auch lange Zeit nach ihrer Erkrankung vor dem Virus geschützt sind. Könnte der Schutz sogar im besten Fall lebenslang andauern?
Hoffnungsvolle Ergebnis zeigt eine Studie der Washington University School of Medicine in St. Louis (USA) auf, die jetzt im Fachmagazin "Nature“ veröffentlicht worden ist. Die Studie soll zeigen, dass die von einer milden Corona-Infektion genesene Patienten auch fast ein Jahr später noch Antikörper im Blut haben, die sie vor einer erneuten Infektion mit dem Virus schützen. Nun vermuten die Forscher gar, dass dieser Schutz eventuell sogar lebenslang anhalten könnte. Vor einiger Zeit war berichtet worden, dass die Anzahl der Antikörper im Blut der Patienten angeblich nach einiger Zeit sinken sollen. Allerdings seien in diesen Berichten offenbar nicht alle Fakten einbezogen worden. Die Wissenschaftler wollen nämlich nun herausgefunden haben, dass die Anzahl der Immunzellen, welche für die Bildung der Antikörper verantwortlich sind, sich nach der Genesung zwar verringert, aber offenbar nie ganz verschwinden. "Es ist normal, dass die Anzahl der Antikörper nach einer akuten Infektion sinken, aber sie sinken nicht auf null, sie erreichen ein Plateau“, erklärt Ali Ellebedy, Professor für Pathologie, Immunologie und molekulare Mikrobiologie, der an der Studie beteiligt gewesen ist. Um die Dauer der Immunität gegen das Coronavirus zu untersuchen, hatten Ellebedy und sein Team insgesamt 77 Teilnehmer an der Studie Blut als auch Knochenmark entnommen. Alle Probanten hatten demnach eine leichte COVID-19-Infektion überstanden.