In der Nacht auf Mittwoch wurde ein Feuer ganz in der Nähe von Stromleitungen entdeckt, die offenbar in Zukunft die Energie für das zukünftige Werk des Autobauers Tesla liefern sollen. Nach Angaben der Eperten seien die Leitungen trotz des Brandes weiter operativ. Da am Mittwoch ein Bekennerschreiben zu dem Brand aufgetaucht war, hat nun der Staatsschutz Ermittlungen eingeleitet.
Bei einem Feuer an Stromleitungen ganz in der Nähe des im Bau befindlichen Tesla-Werks in Brandenburg ist es in der Nacht zum Mittwoch offenbar nur zu leichten Schäden gekommen. Laut Aussagen der Ermittler seien die elektrischen Leitungen auch weiter funktionsfähig. Weil am Mittwoch offensichtlich ein Bekennerschreiben zu dem Zwischenfall aufgetaucht ist, ermittelt nun der Staatsschutz in dieser Angelegenheit. Eine Brandstiftung sei nach Aussage eines Polizeisprecher als Brandursache nicht auszuschließen. "Die Ermittlungsgruppe des LKA ist gerade vor Ort und untersucht den Tatort", meldet die Polizei. Gegen Mittwochmittag habe sich auf der Internetplattform Indymedia die sogenannte "Vulkangruppe" zu dem vermeintlichen Anschlag bekannt. Im Schreiben heißt es: "Wir haben in der Nacht vom 25. auf den 26. Mai 2021 die Stromversorgung der Baustelle der Tesla-Giga-Fabrik in Grünheide bei Berlin gekappt, indem wir an sechs überirdisch verlegten Hochspannungskabeln einen Brand gelegt haben". Das in die Ermittlungen involvierte Landeskriminalamts Brandenburg prüft zur Zeit die Echtheit des Schreibens.