Es waren dramatische Momente! Ein Segelflieger musste eine Notlandung einleiten - und nirgendwo ein freies Feld! Die Notlandung musste somit direkt in einer Schrebergartenkolonie gelingen - ein gefährliches Manöver!
Einem Segelflieger ist eine Notlandung in einer Kleingartenanlage in Helmstedt in Niedersachsen geglückt. Nach Angaben der Wolfsburger Polizei wollte der 75-jährige am Pfingstmontag auf einem Flugplatz landen, war aber laut Zeugen bereits zu tief. Beim Anflug über den benachbarten Kleingartenverein setzte er daher in drei nebeneinanderliegenden Parzellen auf. Es kam zu Sachschäden, der Mann blieb unverletzt.
Wie die Beamten am Dienstag mitteilten, streifte sein Flugzeug einen Baum und durchbrach mehrere Zäune, bevor es von einem Reisighaufen abgebremst wurde und mit einem weiteren kleineren Baum kollidierte. Schließlich wurde es von einem Komposthaufen und einem weiteren Zaun gestoppt. Der Flieger brach am Heck auseinander. Der Schaden wurde auf 30.000 Euro geschätzt.