Die Arbeitsgruppe bestätigt nun, dass es sich um "relativ wenige" Fälle handele. Ein expliziter Zusammenhang mit der Impfung wurde allerdings bisher nicht erbracht. Dr. Celine Gounder, eine Spezialisten für Infektionskrankheiten, glaubt: "Es kann einfach ein Zufall sein, dass einige Menschen nach der Impfung eine Myokarditis entwickeln. Es ist wahrscheinlicher, dass so etwas zufällig passiert, weil so viele Menschen sich gerade jetzt impfen lassen", schlusfolgert die Medizinerin gegenüber der "New York Times". Aus diesem Grund gehen nun die Intersuchungen beim CDC weiter, um die genauen Hintergründe zu klären. Auch eine Erkrankung an Covid-19 soll nach Ansicht einiger Ärzte die Chance erhöhen an einer Myokarditis zu erkranken. In den USA war die Impfung mit dem Impstoff von Pfizer/Biontech seit Dezember ab 16 Jahren erlaubt. Doch nun erfolgte auch die Freigabe für Kinder zwischen 12 und 15 Jahren. Allein in der letzten Woche sollen 600.000 Kinder dieses Alters in den USA geimpft worden sein.