Kentikian: Eigentlich niemand. Mir war noch nicht einmal klar, dass Matthias Opdenhövel weiß, wer unter dem Monster-Kostüm steckt. Klar, eine Handvoll Personen bei der Produktion und ProSieben wussten es natürlich, aber sonst keiner.
Bis zum Schluss war sich niemand so ganz sicher, ob Jella Haase, Daniela Katzenberger, Evelyn Burdecki oder eben doch Susi Kentikian das Monster ist. Haben Sie das Rätseln der Jury genossen?Kentikian: Ich fand das super, dass man nicht genau wusste, dass da diese Boxerin darunter steckt. Jedes Mal wenn dann doch mein Name gefallen ist, dachte ich mir immer: "Nein, bitte nicht."
Ihre Stimme hat in den letzten sechs Wochen eine unglaubliche Entwicklung gemacht. Wird das Singen jetzt ein Hobby von Ihnen? Gibt es vielleicht bald eine Profi-Sängerin Kentikian?Kentikian: Ich bin selbst überrascht, dass jede Woche eine Steigerung da war. Ich bleibe da definitiv dran, warum auch nicht? Gil Ofarim hat mich total gelobt und gesagt, dass ich meine Stimme nur trainieren muss, dann könnte ich eine Sängerin sein. Das ist natürlich ein schönes Kompliment.
Waren Sie enttäuscht, dass es nicht für das Finale im Finale gereicht hat?Kentikian: Für mich war überhaupt das Erreichen der Final-Show unfassbar. Klar war ich ein bisschen traurig, aber ich wollte den Moment genießen, wenn ich mich demaskiere und da nicht irgendwie deprimiert in der Ecke sitzen. Das war schon ok so, und ich wusste, dass ich gegen den Grashüpfer wahrscheinlich verlieren werde.
Eine zweite Staffel ist bereits angekündigt. Was geben Sie ihren Nachfolgern mit auf den Weg?Kentikian: Mein Tipp ist: Mutig sein! In solch ein Kostüm zu schlüpfen ist alles andere als einfach.