Die neue Variante hatten die Forscher unter anderem auch bei sechs Personen nachgewiesen, die eigentlich in der Zentralafrikanischen Republik in der Nähe zur Grenze von Kamerun leben. Außerdem war die Variante auch bei sieben Infizierten diagnostiziert worden, die kurz zuvor aus Kamerun nach Europa zurückgekehrt waren. Aus diesem Grund glauben die Forscher, dass die Variante ursprünglich aus Zentralafrika stammt und von Reisenden nach Europa gebracht wurde. Diese Vermutung liegt auch deshalb nahe, weil die positiven Corona-Proben im Afrika kaum sequenziert werden. Durch ihre Entdeckung zeigen die Forscher wie wichtig es ist, überall auf der Welt auf die Sequenzierung zu setzen. Denn sonst könnten sich die mutierten Erreger zunächst nahezu unbemerkt weiter ausbreiten.