Nach Informationen der belgischen Behörden soll der ausgebildete Berufssoldat bei zahlreichen Kriegseinsätzen der belgischen Armee zum Einsatz gekommen sein, So soll Conings in Jugoslawien, Bosnien, im Kosovo, im Libanon, im Irak und in Afghanistan im Einsatz gewesen sein. Nebenher arbeitete Conings wohl auch als Fitnesstrainer im Freien. Wegen seiner rechtsextren Tendenzen war Conings bereits länger ins Visir der belgischen Behörden geraten. Der geschiedenen Conings soll bei seiner Freundin Abschiedsbriefe hinterlassen haben und mit Anschlägen auf verschiedene Personen gedroht haben. Dies berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga. Der belgische Justizminister Vincent Van Quickenborn bezeichnete den ehemaligen Soldaten als akute Bedrohung. Deshalb habe der Mann es sogar auf die Terroristenliste der belgischen Anti-Terror-Behörde Ocam geschafft.
Laut seinem Schreiben droht Conings unter anderem dem belgischen
Top-Virologen Marc van Ranst (55) mit dem Tod. Der Mediziner wird von den belgischen Behörden an einem sicheren Ort versteckt gehalten. Die Moscheen in der Provinz Limburg halten ihre Türen während der Suche nach Conings geschlossen. Die Suche von Polizei und Miltär nach Conings läuft bereits seit Dienstagnachmittag. Eine Flucht ins Ausland nach Nordrhein-Westfalen oder Rheinland-Pfalz sei nicht ausgeschlossen. Inzwischen geht die Suche nach Conings im
Nationalpark weiter. Sogar Helikopter sollen bei der Suche im Einsatz sein. Dieser bleibt jedoch weiterhin wie vom Erdboden verschluckt und dürfte angesichts seiner Erfahrung genau wissen, wie er noch längere Zeit unentdeckt bleiben kann.