Impfungen von Schulkindern - so sind die Pläne der Bundesländer! Die Planungen auf Hochtouren

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Impfungen von Schulkindern - so sind die Pläne der Bundesländer! Die Planungen auf Hochtouren

News (1 / 1) 20.05.2022 23:33 / Tim Symbolbild imago


Zuletzt war bekannt geworden, dass sich Schüler ab 12 Jahren entweder kurz vor oder auch in den Sommerferien gegen Covid-19 impfen lassen können. Dazu fehlt nun nur noch die Zulassung der europäischen Arzneimittelagentur EMA, die den Impfstoff von Biontech ab einem Alter von 12 Jahren zulassen müsste. Bereits jetzt haben viele Bundesländer ein Impfkonzept erstellt, um die Schüler impfen zu können. Es bleibt jedoch die Frage, ob die Kinder tatsächlich dem Risiko möglicher Nebenwirkungen ausgesetzt werden sollen.

Bundesländer planen Impfungen für Schüler an 12 Jahren

In den letzten Wochen war das Impftempo in Deutschland deutlich angezogen. Aus diesem Grund plant man nun auch eine schnelle Impfung der Schüer gegen das potenziell tödliche Coronavirus. Starten soll die Aktion sobald die europäische Arzneimittelbehörde (EMA) den Impfstoff von Biontech/Pfizer ab 12 Jahren freigibt, der im Augenblick Jugendlichen ab 16 Jahren verabreicht werden darf. Ein Impfstoff für Kinder unter 12 Jahren wird hingegen erst Ende 2021/Anfang 2022 erwartet. Dabei haben besonders die jüngeren Schüler deutlich mehr Kontakte. Deshalb sei eine Impfung der Kinder auch ein probates Mittel, um die Infektionszahlen weiter drastisch zu senken. "Wir brauchen eine sehr hohe Impfquote, um mit der indischen Virusvariante klarzukommen", betonte zum Beispiel SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Auch Kanzlerin Angela Merkel wies auf die Notwendigkeit flächendeckender Impfungen hin, damit man in Deutschland möglichst schnell eine Herdenimmunität erreiche. Entscheidungen dazu sollen beim nächsten Impfgipfel am 27. Mai getroffen werden.

Bundesländer entwickeln bereits Impfkonzepte

Mittlerweile haben die verschiedenen Bundesländer bereits damit begonnen ihre Impfkonzepte zu erstellen, um die Impfungen der Schüler so schnell wie möglich in die Wege zu leiten. In Hessen will man den Jugendlichen ab dem 28. Juni bis zum Beginn der Sommerferien am 19. Juli die erste Impfung verpassen. Dort sollen die Jugendlichen laut Angaben der Landesregierung wohl in Arztpraxen und Impfzentren geimpft werden. "Grundsätzlich sollen die Schüler in den Impfzentren immunisiert werden, dies kann aber auch in den Arztpraxen geschehen. Um eine möglichst große Zahl an Personen zu erreichen, sollen auch Eltern ein Angebot bekommen. Wenn ein Kind nicht geimpft ist, braucht es laut Landesregierung im nächsten Schuljahr weiterhin negative Corona-Testergebnisse, um am Unterricht teilnehmen zu können" lässt die hessische Landesregierung ihre Pläne verlauten. Auch in Hamburg laufen die Vorbereitung. Gleich nach der Freigabe des Impfstoffes durch die EMA soll es direkt mit den Impfungen losgehen, wie Sozialsenatorin Melanie Leonhard deutlich macht. Dort sollen alle Schüler ab 12 Jahren spätestens bis Ende August eine erste Impfdosis erhalten. Hier sollen die Impfungen sowohl bei Kinderärzten als auch an speziellen Impftagen exklusiv für Kinder und Jugendliche in den Impfzentren durchgeführt werden. Ob es bei der Impfung der Jugendlichen ebenfalls eine Priorisierung geben wird, ist bisher noch unklar.