Donald Trump selbst hatte den schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven (62) angerufen und auf Twitter die Freilassung des 19-Jährigen gefordert. Löfvens Sprecher hatte als Antwort darauf hingewiesen, dass die schwedische Justiz unabhängig von der Regierung sei, diese sich nicht in juristische Belange einmischen dürfe und in Schweden "vor dem Gesetz alle gleich" seien.
Mama-A$AP auch in SchwedenDie US-Regierung ist im Übrigen nicht die einzige, die sich um das Wohlergehen des Rappers bemüht. Auch seine Mutter, Renee Black, ist nach Schweden gereist, wie etwa das "Forbes"-Magazin berichtet. Sie hat offenbar ebenfalls an dem Gerichtstermin teilgenommen. Fotos zeigen Black vor dem Eingang des Stockholmer Bezirksgerichts. Zuvor hatte die Mutter in der schwedischen Zeitung "Expressen" geklagt, an ihrem Sohn solle ein Exempel statuiert werden.
A$AP Rocky, der mit bürgerlichem Namen Rakim Mayers heißt, wird vorgeworfen, zusammen mit zwei Personenschützern einen 19-Jährigen in Stockholm verprügelt zu haben. Dabei soll auch eine Flasche zum Einsatz gekommen sein. Mayers bestreitet die Vorwürfe und behauptet, in Selbstverteidigung gehandelt zu haben. Bei der Anhörung am Dienstag plädierte er entsprechend auf nicht schuldig. Für die Verhandlung sind drei Tage angesetzt.