Wegen der Terroranschläge der vergangenen Tage sind auch die
jüdischen Gemeinden in Deutschland nun in erhöhter Alarmbereitschaft. Viele Vertreter jüdischer Gemeinden seien besorgt über die Gefahr von islamistischen Angriffen auf Synagogen und andere jüdische Einrichtungen. In den letzten 48 Stunden soll es bereits deutlich mehr feindlich gesinnter Nachrichten und konkrete Vorfälle in den jüdischen Gemeinden in Deutschland gegeben haben.
In den letzten Tagen sind die sogenannten feindlichen "Kontaktaufnahmen“ in den israelischen Gemeinden in Deutschland stark angestiegen. Dafür sollen wenig überraschend vor allem Männern mit arabischem Hintergrund verantwortlich sein. Am Dienstagabend war es zwischen Israelis und arabischen Einwohnern der israelischen Stadt Lod zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Dabei waren auch viele jüdische Bürger angegriffen worden. Vorwiegend islamistische Randalierer hatten eine Synagoge angezündet. Viele jüdische Gemeinden befürchten nun das diese antisemitischen Ausschreitungen auch in Deutschland verstärkt auftreten könnten. Das BKA hat gemeinsam mit den Kriminalämtern der Länder bereits über eine verstärkte Bewachung der jüdischen Einrichtungen beraten. Am Mittwoch wollen Beamten des Bundesinnenministeriums und der Landesinnenministerien die Lage erörtern.