Im Gesundheitsministerium von Schleswig-Holstein ist man dagegen gar nicht glücklich über den kostenpflichtigen Service. Besonders sauer stößt den Beamten auf, dass Hergel mit dieser Idee Geld verdient. Aus diesem Grund will das Ministerium nun wohl auch von rechtlicher Seite gegen Hergel vorgehen. "Dass hier offenbar mit Impfterminen versucht wird, ein Geschäft zu machen, ist nicht akzeptabel. Das Ministerium bereitet aktuell eine Strafanzeige und eine Unterlassungsverfügung vor“, kündigte man von Seiten des Ministeriums nun bereits an. Zudem warnt die Behörde alle Impfberechtigten davor, Geld für die Organisation eines Impftermins zu zahlen. Begründet wird dies mit der Gefahr von Betrügern ausgenommen zu werden. Das Ministerium wies aber ausdrücklich darauf hin, dass Hilfe bei der Buchung für ältere Mitbürger durch deren Familienmitglieder und Freunde "ausdrücklich erwünscht“ sei, aber das dies nicht gegen "Gebühr“ erfolgen sollte. Nun hat das Ministerium bereits auf seiner Homepage für die Vergabe der Impftermine technische Gegenmaßnahmen eingeleitet haben, die zukünftig den Einsatz einer Software zur Vereinbarung der Termine unterbinden soll.