Mit zunehmendem Verlauf der Corona-Pandemie werden immer mehr Studienergebnisse bekannt, die sich mit dem Coronavirus befassen. Nun haben Wissenschaftler herausgefunden, dass die Wahrscheinlichkeit das Virus auf andere Menschen zu übertragen bereits nach der 1. Impfung gegen Corona deutlich sinkt.
Wer mindestens eine Impfung gegen das potenziell tödliche Coronavirus erhalten hat, gibt das ansteckende Virus mit einer deutlich geringeren Wahrscheinlichkeit an andere Menschen weiter. Bereits mit der 1. Dosis wird die Weitergabe des Virus nach einer Studie um rund die Hälfte reduziert. Dies schreibt nun die englische Tageszeitung "Guardian", die sich in ihrer Meldung auf die Untersuchung der britischen Gesundheitsbehörde Public Health England (PHE) beruft. Die Gefahr einer eigenen Ansteckung sei für die Personen nach der 1. impfung sogar um 65 % gesunken. Menschen, die sich nach ihrer 1. Impfung mit dem Coronavirus infiziert hatten, gaben das Virus demnach mit einer um 38- bis 49-prozentig geringeren Wahrscheinlichkeit an andere Personen weiter, als dies bei ungeimpften Personen der Fall gewesen sei. Bei der Erstellung seiner Studie hatte der PHE die Daten von 57.000 Menschen ausgewertet, die Kontaktpersonen von Geimpften gewesen waren. Insgesamt handelte es sich dabei um 24.000 Haushalte. Diese Daten wurden mit 1 Million Kontakten von ungeimpften Personen verglichen. Bis die Schutzwirkung nach der 1. Impfung eingesetzt hatte, soll es rund 14 Tage gedauert haben. Diese Wirkung sei in allen Altersgruppen ähnlich gewesen.